Seelenbildnis
Seelenbildnis
Aura Starke Nekromantie; ZS 20
Ausrüstungsplatz Keiner; Gewicht 25 Pfd.
BESCHREIBUNG
Ein Seelenbildnis ist ein Gemälde, welches mit gewaltiger magischer Macht versehen wurde. Es befindet sich in einem stabilen Holzrahmen. Was das Bild zeigt, variiert von Seelenbildnis zu Seelenbildnis und besitzt nur dann einen magischen Effekt, wenn es den gegenwärtigen Besitzer zeigt. Dieser muss nicht allein abgebildet sein, zusätzliche Gestalten im Hintergrund stören den Effekt nicht. Der Besitzer des Gemäldes scheint nicht zu altern und erleidet nicht länger die mit Alterung verbundenen Mali, wohl aber die Boni auf mentale Attribute. Anstelle des Besitzers altert sein Abbild scheinbar. Der Besitzer eines Seelenbildnisses kann nicht aus Altersgründen sterben. Sollte jemand von diesem Effekt profitieren, dann aber das Bildnis aus seinem Besitz verlieren, erleidet er augenblicklich alle anfallenden körperlichen Altersmali und sein Äußeres verändert sich entsprechend; falls ihn dies über seine Lebenserwartung hinweg altern lässt, zerfällt und stirbt er sofort.
Sollte der Besitzer magisch untersucht werden (z.B. mittels Böses entdecken, Gesinnungsblick ABR VI, Lügen entdecken oder Magie entdecken) unterliegt er den Vorteilen einer speziellen Version von Irreführung (dem Untersuchenden steht kein Rettungswurf zu): Das Bildnis sorgt dafür, dass der Untersuchende jene Ergebnisse erhält, die man vom Besitzer des Bildnisses erhalten hätte, als dieser das Seelenbildnis erlangt hat; dies ist nicht auf die Aura des Besitzers beschränkt. Sollte dies für den Besitzer vorteilhaft sein, gilt er hinsichtlich aller Informationen sammelnden Zauber und Effekte als sein jüngeres Ich. Wenn er z.B. verneint, ein Verbrechen begangen zu haben, das er nach Erlangen des Bildnisses verübt hat, würden alle Formen von Wahrheitsmagie auf das jüngere Ich zurückgreifen und daher seine verneinende Aussage als wahr erachten. Selbst Zauber wie Gedanken wahrnehmen würde die Gedanken seines jüngeren Ichs zu Tage fördern.
Sollte der Besitzer des Bildnisses Attributsentzug, Attributsschaden oder negative Stufen erleiden, erfährt er keine widrigen Effekte, solange sie nicht tödlich sind (die Effekte sammeln sich im Bildnis und wirken sich auf das Abbild aus, welches entsetzliche Leiden zu erfahren scheint). Wenn eines der aufgelaufenen Leiden tödliches Ausmaß annimmt, z.B. wenn die Anzahl der angesammelten negativen Stufen den Trefferwürfeln des Besitzers entspricht, stirbt der Besitzer augenblicklich. Das Seelenbildnis kann mit den normalen Effekten von Attributsentzug, Attributsschaden und negativen Stufen geheilt werden, um die aufgelaufenen Leiden zu reduzieren oder zu heilen.
Sollte der Besitzer eines Seelenbildnisses sterben, wird seine Seele in die Leinwand gezogen und erscheint er fortan im Hintergrund des Bildes, so dass Platz für ein neues Porträt entsteht. Eine Kreatur kann zum Besitzer eines Seelenbildnisses werden, indem er einen Künstler beauftragt, sein Abbild über das Originalbild zu malen. Der neue Besitzer muss anwesend und zur Zusammenarbeit bereit sein, während der Künstler malt. Zudem muss dem Künstler ein Fertigkeitswurf für Handwerk (Malerei) gegen SG 25 gelingen, um den Besitzer hinreichend gut darzustellen, damit das Artefakt ihn als neuen Besitzer akzeptiert. Sobald dies eintritt, gilt ein noch lebender früherer Besitzer des Seelenbildnisses nicht länger als dessen Besitzer und altert wie oben beschrieben. Das Bildnis kann nicht zerschnitten, verbrannt oder anderweitig beschädigt werden (aber siehe den Abschnitt „Vernichtung“).
VERNICHTUNG
Ein Seelenbildnis kann nur von seinem gegenwärtigen Besitzer zerstört werden. Er muss dazu den Künstler töten, der sein Abbild ins Gemälde gemalt hat, und dann mit derselben Waffe das Bildnis zerstören.